
Diagnostik
Klarheit für Ihren weiteren Weg
Hinter belastenden Symptomen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung oder
Ängsten stehen oft Fragen: „Was ist mit mir los? Und warum fühle ich mich so?“ Die klinisch-psychologische Diagnostik dient hier der Abklärung, ob und in welchem Schweregrad eine krankheitswertige Störung vorliegt.
Häufig ähneln sich verschiedene psychische Beschwerden in ihrem Erscheinungsbild. Im Rahmen der Differentialdiagnostik isoliere ich aus ähnlichen Symptomen genau jenes Krankheitsbild, das Ihre Situation am besten erklärt. Dabei erfasse ich auch sogenannte Komorbiditäten – also zusätzliche Symptome, die für Ihren weiteren Behandlungsverlauf wichtig sind.
Die Diagnostik ist eine Leistung der Sozialversicherungsträger und mit gültigem
Überweisungsschein eine Kassenleistung, daher kostenlos. Eine Bestätigung für
Psychotherapie oder klinisch-psychologische Behandlung ist nicht gültig!
Mein Vorgehen: Individuell und fundiert
Um ein klares Bild zu gewinnen, setze ich verschiedene, auf Sie bzw. Ihr Kind persönlich abgestimmte Werkzeuge ein:
Das Gespräch (Anamnese): Ich nehme mir Zeit für die Exploration der Beschwerden und die aktuelle Lebenssituation.
Standardisierte Testverfahren: Mithilfe wissenschaftlich anerkannter Fragebögen und Leistungstests gewinne ich objektive Daten.
Verhaltensbeobachtung: Bereits in der gemeinsamen Situation erfasse ich parallel, wie sich Symptome äußern.
Ergänzende Perspektiven: In speziellen Fällen (und nur nach Rücksprache mit Ihnen) erhebe ich auch eine Fremdanamnese, um Informationen aus dem Umfeld (z.B. Angehörige, Schule) einzubeziehen.
Fachliche Standards
Ich arbeite nach den aktuellen Vorgaben der Sozialversicherungsträger. Die
Diagnosestellung erfolgt auf Basis der ICD-10 (International Classification of Diseases der
WHO), wobei ich Entwicklungen der neuen ICD-11 bereits so weit wie möglich in meine
Arbeit einfließe lasse.
Häufige Fragestellungen aus dem Kinder- und Jugendbereich:
Nach Diagnosen:
-
ADHS, hyperkinetische Störungen
-
Legasthenie, Dyskalkulie, expressive und rezeptive Sprachstörungen
-
Angst, Depression
-
Störungen des Sozialverhaltens
-
Somatoforme Störungen
Keine Autismusspektrum Diagnostik
Nach Testbereichen:
-
Intelligenz: allgemein und spezifische Profile (z.B. visuelle, auditive Wahrnehmung)
-
Aufmerksamkeit, Konzentration und Arbeitsgeschwindigkeit
-
Gedächtnisfunktionen: Kurz- und Langzeitgedächtnis sowie Merkfähigkeit für verbale und visuelle Inhalte
-
Exekutive Funktionen: Handlungsplanung, Impulskontrolle und Verhaltenssteuerung
-
Affekt, Emotionalität: Ängstlichkeit, Depressivität, Impulsivität, Empathie, Aggression, Emotionssteuerung
-
Persönlichkeit und Interaktion: Selbstbild, Selbstwert, Temperament, Persönlichkeitsentwicklung
Häufige Fragestellungen aus dem Erwachsenenbereich:
Nach Diagnosen:
-
Depression, Burnout, bipolare Störungen
-
Angststörungen: Panikattacken, Soziale Phobie, generalisierte Ängste und Zwangsstörung
-
Demenz, leichte kognitive Störung
-
ADHS
-
Belastungsstörungen: Traumafolgestörungen, PTBS, Anpassungsstörung
-
Somatoforme Störungen: Kopfschmerz, intestinale Beschwerden
-
Persönlichkeitsstörungen (z.B. emotional-instabil)
-
Schizophrenie, schizoaffektive Störungen
-
Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
-
Essstörungen
-
Autismusspektrumstörung
Nach Testbereichen:
-
Kognitive Leistungsfähigkeit i.S. der Neuropsychologie: Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, exekutive Funktionen
-
Demenzdiagnostik mit spezifischen Testverfahren
-
Intelligenzdiagnostik nur in begründeten Fällen
-
Affekt, Emotionalität: Stimmung, Depressivität, Ängstlichkeit, Impulsivität, emotionale Verarbeitung und Steuerung
-
Persönlichkeitsstruktur und Interaktion (z.B. interpersonelles Verhalten und Erleben)
-
Bewältigungsmechanismen von Stress, Somatisierung
-
Psychopathologische Symptome (z.B. Wahrnehmungs- und Denkstörungen, Zwänge)